Leinenarten

Leinenarten

Führleine
Die Führleine ist der Klassiker unter den Hundeleinen. An einem Ende ist ein Karabiner angebracht, mit dem die Leine am Halsband oder Geschirr befestigt werden kann. Am anderen Ende befindet sich eine Schlaufe zum Greifen oder auch ein Karabiner, mit dessen Hilfe man die Handschlaufe individuell in der Länge verstellen kann. Die meisten Führleinen sind bis zu ca. 2 Meter lang, können aber dank der Karabiner auch in der Länge verstellt werden. Wenn die Führleine nicht im Gebrauch ist, kann man sie sich einfach um die Schulter hängen. Die Leine ist also auch beim Joggen als sogenannte Joggingleine zu empfehlen.

Kurzführer
Der Kurzführer stösst bei vielen Hundehaltern nicht auf Begeisterung. Da er mit einer Länge von 30-55 cm nur für kurze Spaziergänge, bei denen der Hund kontinuierlich bei Fuss laufen muss, geeignet ist. Zum Befestigen befindet sich an einem Ende ein Karabiner. Am anderen Ende ist eine Schlaufe oder je nach Modell auch nur ein kurzes Seil zum Festhalten. Die Variante, bei der der Kurzführer keine Schlaufe hat, wird oft für Übungen auf dem Hundeplatz benutzt.

Retrieverleine
Die Retrieverleiner ist auch unter dem Namen Moxonleine bekannt und ist sowohl Leine als auch Halsband. Die als Halsband fungierende Schlaufe wird dem Hund über den Kopf gelegt. Um zu verhindern das sich der Hund beim Zug auf der Leine würgt ist an der Schlaufe eine Zugbegrenzung angebracht, die optimal eingestellt werden kann. Für den Halter ist eine Handschlaufe am anderen Ende der Leine angebracht.
Wichtig! Es gibt die Retrieverleine auch ohne Zugbegrenzung. Diese sollte wenn möglich nicht für normale Spaziergänge benutzt werden, da sich der Hund damit im schlimmsten Fall die Kehle abschnüren kann.

Roll- oder Flexileine
Über kein anderes Modell wird so hitzig diskutiert wie über die Roll- oder Flexileine. Die Leine befindet sich hier in einem kompakten Gehäuse und verfügt über einen Wickelmechanismus, mit dessen Hilfe die Leine problemlos auf und abgerollt werden kann. Die Leine kann bis zu 10 Meter lang sein und bietet dem Hund damit genügend Bewegungsfreiraum auf dem Spaziergang.

Schleppleine
Diese Art der Hundeleine ist vor allem für den Einsatz als Trainingsleine geeignet. Schleppleinen können bis zu 30 Meter lang sein, die Standardlänge für die meisten Hunde liegt aber zwischen fünf und fünfzehn Metern. Die Schleppleine wird vom Hund hinterhergezogen und sollte nur in Kombination mit einem gut gepolsterten Hundegeschirr eingesetzt werden. Schleppleinen haben normalerweise keine Handschlaufe am Ende, weil diese an Hindernissen hängen bleiben kann, wenn die Leine hinter dem Hund am Boden schleift. Je nach Einsatzweck nähen wir sie aber auf Wunsch natürlich gerne mit Handschlaufe. Dann bitte bei der Gesamtlänge berücksichtigen, dass sich diese um ca. 25 cm verringert.

Befreiungsleine
Eine Befreiungsleine ist hauptsächlich von Jägern bei der Jagd im Einsatz, kann aber auch bei Rettungshunden oder beim Agility verwendet werden. Die Halsung befindet sich an der Leine und verfügt über einen Zangenkarabiner. Sobald der Karabiner geöffnet wird, löst sich die Halsung, bleibt aber dabei an der Leine. Das führt dazu, dass das Risiko reduziert wird, dass der Hund irgendwo hängen bleibt.

Koppel / Zwillingsleine
Die Koppel oder auch Zwillingsleine ist für das Ausführen von mehreren Hunden konzipiert worden. Dabei werden zwei oder mehrere kurze Leinenstücke mit Karabinern an einen Ring befestigt. An diesem Ring wird dann die eigentliche Leine eingehackt. Mit der Koppel ist es also möglich, auch beim Spaziergang mit mehreren Hunden nur eine Hand zu benutzen.

Unterschiedliche Materialien
Beim Material der Hundeleine kommt es vor allem auf die Langlebigkeit im Einsatz und natürlich den eigenen Geschmack an.

Quelle: Hundegeschirr ABC, Sebastian Förster 48720 Rosendahl

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